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Das wegen des Feiertags verlängerte Wochenende in Tschechien wurde bereits an seinem Beginn durch eine ganze Reihe von Verkehrsunfällen mit tödlichem Ausgang überschattet. Vom Donnerstag, an dem landesweit 786 Unfälle registriert wurden, bis zum Freitagnachmittag (16 Uhr) gab es nicht weniger als zwölf Todesopfer zu beklagen.

Vier junge Leute starben heute kurz nach Mitternacht bei einem Unfall im mährischen Altvatergebirge. Zwei weitere Personen wurden schwer verletzt. Die Unfallursache war überhöhte Geschwindigkeit auf regennasser Straße, so dass der Pkw in einer Kurve von der Fahrbahn abkam und gegen einen Baum prallte.

Ebenfalls gegen einen Baum prallte ein Pkw kurz nach drei Uhr in der mährischen Region bei Kromeriz / Kremsier. Der 40-jährige Fahrer des Wagens überlebte den Aufprall nicht, zwei Insassen wurden zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht, ein weiterer Mitfahrer wurde vor Ort behandelt.

Bei einem Unfall auf der Schnellstraße R 35 wurde bei Olomouc / Olmütz ein zweijähriges Mädchen getötet. Die 41-jährige Fahrerin des Autos erlitt eine Gehirnerschütterung, zwei weitere Kinder wurden leicht verletzt. Auch hier die Ursache: Zu schnelles Fahren auf regennasser Fahrbahn, wodurch die Fahrerin die Kontrolle über den Wagen verlor und in eine Böschung fuhr.

In Svetla nad Sazavou, einem Ort der Böhmisch-Mährischen Höhe, wurde heute Morgen nach fünf Uhr ein 29-jähriger Mann von einem Zug erfasst und getötet. Nach Auskunft der Bahninspektion habe der Mann Selbstmord begangen. Erst nach drei Stunden konnte die Bahnstrecke wieder für den Verkehr frei gegeben werden.