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SEPTEMBER 10, 1998 |
T H E M A H E U T E |
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[ 3 September [ 27 August ] [ 16 April ] [ 20 März ] Thema heute: Aktive Bildungsformen in BudweisHerzlich willkommen, verehrte Hörerinnen und Hörer, zu einer neuen Ausgabe unserer Sendereihe "Thema heute". Am Mikrofon begrüsst Sie Lothar Martin. Wie wir bereits Anfang August berichteten, erfreuen sich die an Tschechischen Hochschulen mit stetiger Regelmässigkeit stattfindenden sogenannten Sommerschulen einer immer grö3eren Popularität. Vor Monatsfrist schauten wir daher einmal hinter die Kulissen der Masaryk-Universität in Brno/Brünn. Diesmal wenden wir uns der Pädagogischen Fakultät der Südböhmischen Universität in Ceske Budejovice/Budweis zu, wo am Montag der vierte Jahrgang der Sommer-Universität begann und am Freitag zugleich die siebte Sommerschule für slawische Studien abgeschlossen wird. In den folgenden Minuten hören Sie mehr zu beiden Aktivitäten, unter anderem auch die Meinungen von einigen Teilnehmern der Sommerschule. Also bleiben Sie dran! An der 7. Sommerschule für slawische Studien an der Pädagogischen Fakultät der Südböhmischen Universität in Budweis, die am 23. August begann und - wie bereits erwähnt - an diesem Freitag zu Ende geht, nahmen 35 Ausländer teil, um sich mit den Klippen und Feinheiten der tschechischen Sprache auseinanderzusetzen. Die Mehrzahl kam aus den angrenzenden deutschsprachigen Ländern, doch einige von ihnen sind hierher auch aus anderen slawischen Staaten sowie aus England und Amerika angereist. Neben dem eingiebigen Pauken der Grammatik befassten sie sich ebenso mit der tschechischen Kultur, insbesondere der Geschichte und Literatur. Zum Programm der Sommerschule gehörten ausserdem Ausflüge zu verschiedenen Gedenkstätten, von denen es gerade in Südböhmen mehr als genügend zu sehen gibt. Bis auf eine Ausnahme besuchten alle Teilnehmer zum ersten Mal die Sommerschule in Budweis, oft nicht zuletzt dank eines Stipendiums des Schulministeriums der Tschechischen Republik. Warum sie sich für das Bohemistik- Studium entschieden und wie sie die erlernte tschechische Sprache im Alltag nutzen - diese Fragen richteten wir an drei von ihnen. Florian Seebauer, ein 25jähriger Student aus dem österreichischen Graz, sagte uns dazu: "Ich interessiere mich... / ...Beruf brauchen werde." Der zwei Jahre ältere Schweizer Matthias Strähl, der in Basel studiert, vertraute uns an: "Also, ich muss sagen, ich hab... / ...die wir hier hatten." Einer der ältesten Absolventen der Budweiser Sommerschule für slawische Studien war der fast fünfzigjährige deutsche Geschäftsmann Michael Rogusch aus Wuppertal. Sein Gro3vater stammt zwar ursprünglich aus Polen, doch er selbst ist ein schon in der zweiten Generation gebürtiger Deutscher und die slawischen Sprachen sind ihm weitestgehend unbekannt. Warum hat er sich trotzdem dafür entschieden, die tschechische Sprache zu erlernen? "Ich arbeite in einem deutschen... / ...das akzeptiere ich so." Intensive Sprachkurse in Tschechisch und in Wirtschaftsdeutsch bilden den Grundstock des bereits vierten Jahrgangs der Sommeruniversität, die seit Montag von der Pädagogischen Fakultät der Südböhmischen Universität gemeinsam mit dem Zentrum für Auslandssprachen an der Johannes-Kepler- Universität Linz in Budweis veranstaltet wird. An ihr nehmen 15 tschechische Studenten und rund 30 Deutsche und Österreicher teil, grö3tenteils Unternehmer und Arbeitnehmer von Firmen, die Unternehmen in Tschechien unterhalten. In den Vorträgen werden sie unter anderem mit den geltenden Zollvorschriften, dem Steuersystem, aber auch mit dem gegenwärtigen Stand des Immobilienmarktes in der Tschechischen Republik vertraut gemacht. Und damit sind wir auch schon am Ende unserer heutigen Sendung angelangt. Ich hoffe, auch für Sie war wieder die eine oder andere interessante Information dabei. Am Mikrofon verabschiedet sich Lothar Martin. Sie hörten Radio Prag, die Auslandssendungen des Tschechischen Rundfunks in deutschen Sprache. © Copyright 1997 Radio Prague All Rights Reserved Please send us your comments. RP Home / RP in Deutsch / Aktueller Beitragsblock |
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